PRESSE ab 2013

Mühlacker Tagblatt

Illinger Geschenk weist den Freunden den Weg

Zehn Jahre Partnerschaft mit Castelnovo ne’ Monti in Italien: Redner betonen die Notwendigkeit eines Austauschs in Europa

Von Ulrike Stahlfeld Erstellt: 1. Juli 2013, 00:00 Uhr

Illingen. Gemeinsam mit rund 400 Gästen haben zum Auftakt eines ausgedehnten Festwochenendes die Gemeinden Illingen und Castelnovo ne’ Monti das zehnjährige Bestehen ihrer Partnerschaft in der Stromberghalle in Illingen ausgiebig gefeiert.

Wie bereits kurz berichtet, unterhielten beim Festakt am Freitagabend in der Stromberghalle das Blasorchester des Musikvereins, die Chöre des Gesangvereins Eintracht Illingen und der Coro Bismantova aus Castelnovo ne’ Monti die Gäste. Ulrike Trampus führte durch das Programm und übersetzte die italienischen Beiträge.

Als Jubiläumsgeschenk bekamen die Gäste aus Italien von Bürgermeister Harald Eiberger ein Schild überreicht, das zukünftig den Bürgern von Castelnovo ne’ Monti zeigen soll, wo es nach Illingen geht. Ein beleuchteter Würfel zeigt die ortsprägenden Gebäude von Illingen. Auch ihn durfte der italienische Bürgermeister Dr. Gian Luca Marconi in Empfang nehmen.

Die italienischen Gäste ihrerseits hatten unter anderem ein Kunstwerk mitgebracht. Rudolf Krauth, Vorsitzender des
Illinger Vereins für Städtepartnerschaft, bekam ein Foto mit dem Hausberg von Castelnovo ne’ Monti überreicht.

Krauth hatte unter anderem den früheren Verwaltungschef Jochen Protzer begrüßt, in dessen Zeit als Bürgermeister es ab 1999 die ersten Kontakte gegeben hatte. Als die Städtepartnerschaft dann 2003 offiziell besiegelt wurde, hieß der Illinger Rathauschef Ulrich Hintermayer. Auch der Bürgermeister von Kraichtal war zum Jubiläumsfest gekommen.

Rudolf Krauth erinnerte in seiner Rede an die zahlreichen Kontakte auf den unterschiedlichsten Ebenen und wünschte sich einen verstärkten Austausch zwischen den Jugendlichen. Europa sei mehr als der Euro, machte der Vereinsvorsitzende deutlich: „Europa ist eine Leidenschaft.“ Allerdings gelte es, weiterhin an der sprachlichen Verständigung zu arbeiten. Gerade in Zeiten des Internets sei es umso wichtiger, persönliche Kontakte zu pflegen. „Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben“, zog Krauth eine positive Zwischenbilanz.

Die Gemeinden und ihre Bürger pflegten eine authentische Partnerschaft, sagte Graziella Palleschi, die dem italienischen Partnerschaftskomitee vorsteht. Die Partnerschaft werde von allen gelebt.

„Es sind die Menschen, die den Frieden in Europa garantieren“, unterstrich Miriam Altadonna, italienische Vizekonsulin aus Stuttgart, die politische Bedeutung der Partnerschaft. Beziehungen auf menschlicher Ebene seien eine wichtige Voraussetzung für Frieden und Freiheit in Europa.

Der Bundestagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert schaffte es gerade noch rechtzeitig zu seinem Grußwort aus Berlin nach Illingen. Acht Milliarden Fluthilfe habe der Bundestag wenige Stunden zuvor genehmigt, darunter 400 Millionen Soforthilfe, von denen auch Illingen profitiere, war sich Schweickert sicher.

Gesellschaftliches Engagement präge die Fluthilfe ebenso wie die Städtepartnerschaft. Die Verbindung sei „die reinste Form der Integration“ und wichtig für das Zusammenwachsen in Europa, auch wenn es kein „einfaches Verhältnis“ mit Italien sei, scherzte der Politiker mit Blick auf die Niederlagen, die sich Deutschland im Fußball regelmäßig gegen Italien abholt.

Die Partnerschaft des Enzkreises mit der Reggio Emilia bilde das Dach der Illinger Partnerschaft, erinnerte Jochen Protzer, der für den Landkreis sprach.

Er fühle sich in Illingen zu Hause, betonte Bürgermeister Dr. Gian Luca Marconi aus Castelnovo ne’ Monti, der erst im Laufe des Abends eintraf. Die Partnerschaft werde von den Menschen getragen.

So galt auch der Dank des Illinger Bürgermeisters Harald Eiberger den Menschen, die die Partnerschaft zehn Jahre lang förderten. Dazu zählten die Altbürgermeister Jochen Protzer und Ulrich Hintermayer, Ingeborg Beller, Thomas Fink, Rudolf Krauth, Graziella Palleschi und Dr. Gian Luca Marconi, die sich gemeinsam mit Vizekonsulin Altadonna in das Goldene Buch eintrugen. Eibergers Dank galt außerdem Natalie Wöhr und vielen anderen. Der Abend klang aus mit den Nationalhymnen und der Europahymne.

Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde. Foto: Stahlfeld
Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde. Foto: Stahlfeld

Ausgiebige Partnerschaftsfeier

 

VKZ - Illingen (eld). Gemeinsam mit rund 400 Gästen haben am Freitagabend die Gemeinden Illingen und Castelnovo ’ne Monti das zehnjährige Bestehen ihrer Partnerschaft in der Stromberghalle in Illingen ausgiebig gefeiert. Die Partnerschaft werde von allen Bürgern gelebt, würdigten Festredner die gewachsene Freundschaft.
 23 Uhr war schon vorbei, als in der Stromberghalle die Gastgeschenke ausgetauscht wurden. In bester südländischer Manier wurde bis weit in den späten Abend hinein gemeinsam gegessen und gefeiert.
Es unterhielten das Blasorchester des Musikvereins, die Chöre von Eintracht Illingen und der Coro Bismantova aus Castelnovo. Ulrike Trampus führte durch das Programm und übersetzte die italienischen Beiträge.
Als Gastgeschenk bekamen die Gäste aus Italien von Illingens Bürgermeister Harald Eiberger ein Schild überreicht, das zukünftig den Bürgern von Castelnovo ’ne Monti zeigen soll, wo es nach Illingen geht. Ein beleuchteter Würfel zeigt die ortsprägenden Gebäude von Illingen. Auch ihn durfte der italienische Bürgermeister Dr. Gian Luca Marconi in Empfang nehmen.
Die italienischen Gäste ihrerseits hatten unter anderem ein Kunstwerk mitgebracht. Rudolf Krauth, Vorsitzender des Illinger Vereins für Städtepartnerschaft bekam ein Foto mit dem Hausberg von Castelnovo überreicht.
Als Vorsitzender des Vereins für Städtepartnerschaft begrüßte Krauth unter anderem Jochen Protzer. In dessen Zeit als Bürgermeister hatte es ab 1999 die ersten freundschaftlichen Kontakte gegeben. Als die Städtepartnerschaft 2003 offiziell besiegelt worden war, hieß der Illinger Schultes Ulrich Hintermayer, jetzt Kraichtaler Bürgermeister. Auch er war zum Jubiläumsfest gekommen.
Krauth erinnerte in seiner Rede an die zahlreichen Kontakte auf unterschiedlichsten Ebenen und wünschte sich einen verstärkten Austausch zwischen Jugendlichen. Europa sei nicht nur der Euro. Krauth: „Europa ist eine Leidenschaft.“ Allerdings müsse man an der sprachlichen Verständigung noch arbeiten. Gerade in Zeiten des Internets sei es umso wichtiger, persönliche Kontakte zu pflegen. „Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben“, so Krauth zufrieden.
Man pflege eine authentische Partnerschaft, so Graciella Paleschi, die dem italienischen Partnerschaftskomitee vorsteht. Die Partnerschaft werde von allen Bürgern gelebt. Man habe eine dauerhafte Freundschaft aufgebaut.
„Es sind die Menschen, die den Frieden in Europa garantieren“, unterstrich Miriam Altadonna, italienische Vizekonsulin aus Stuttgart, die politische Bedeutung der Partnerschaft. Beziehungen auf menschlicher Ebene seien eine wichtige Voraussetzung für Frieden und Freiheit in Europa.
Der Bundestagsabgeordnete Professor Erik Schweickert schaffte es gerade noch rechtzeitig aus Berlin für sein Grußwort in Illingen. Acht Milliarden Euro Fluthilfe habe der Bundestag wenige Stunden zuvor genehmigt, immerhin 400 Millionen Soforthilfe, von denen auch Illingen profitiere, war sich Schweickert sicher.
Gesellschaftliches Engagement präge die Fluthilfe ebenso wie die Städtepartnerschaft. Die Verbindung sei „die reinste Form der Integration“ und wichtig für das Zusammenwachsen von Europa, auch wenn es kein „einfaches Verhältnis“ mit Italien sei, scherzte der Politiker mit Blick auf die Fußballniederlagen, die sich Deutschland regelmäßig gegen Italien holt.
Die Partnerschaft des Enzkreises mit Reggio Emilia bilde das Dach der Illinger Partnerschaft, erinnerte Jochen Protzer, der für den Enzkreis sprach. Er fühle sich in Illingen zu Hause, betonte Bürgermeister Dr. Gian Luca Marconi von Castelnovo, der erst im Laufe des Abends eintraf. Die Partnerschaft werde von den Menschen getragen. So galt auch der Dank des Illinger Bürgermeisters den Menschen, die die Partnerschaft zehn Jahre lang förderten. Dazu zählten die Altbürgermeister Jochen Protzer und Ulrich Hintermayer, Ingeborg Beller, Thomas Fink, Rudolf Krauth, Graziella Paleschi, Dr. Gian Luca Marconi, die sich gemeinsam mit Vizekonsulin Altadonna in das Goldene Buch eintrugen. Sein Dank galt auch Natalie Wöhr und vielen anderen. Der Abend klang aus mit den Nationalhymnen und der Europahymne.

Pforzheimer Zeitung

Tausende Besucher beim 40. Dorf- und Kelterfest in Illingen

Gut besucht ist das mittlerweile 40. Illinger Dorf- und Kelterfest am Wochenende gewesen. Am heutigen Montagabend klingt das dreitägige Fest mit dem Musikverein Illingen in und vor der Kelter aus. Illingens Hauptamtsleiter Sven Holz schätzte die Schar der Besucher bisher auf über 5000.

„Immer wenn der Fassanstich beim Kelterfest ist, scheint die Sonne“, freute sich Holz, dass samstags um 17 Uhr der Regen vorbei und die Sonne wieder zum Vorschein gekommen war. An 25 Ständen konnten sich die Besucher bei den Vereinen umtun und neben einem reichhaltigen Angebot an Speis und Trank auch gute Unterhaltung genießen. Illingens Altbürgermeister Ewald Veigel, unter dessen Regie das Fest einst startete, und sein „Adjutant“, der damalige erste Festwirt, Heinz Schniz, hatten die ehrenvolle Aufgabe das Fass Bier zum Festbeginn anzustechen. „Es steht mir ein schwerer Gang bevor“, hatte Veigel schon vor dem Anstich wohlweislich darauf hingewiesen, dass sein letzter Fassanstich 18 Jahre zurück liege. „Heinz, mir habet scho öfter den Zapfe neigebracht“, zeigte sich Veigel allerdings zuversichtlich, dass das Werk gelinge. Dem war allerdings nicht so und das Bier spritzte aus dem Fass, bevor es mit den Bierkrügen aufgenommen werden konnte. „Die Idee zum Kelterfest hatte unser Ehrenbürger Ewald Veigel“, lobte Bürgermeister Harald Eiberger den einstigen Gemeindechef. Zuvor hatte Josef Wennesz aus dem ungarischen Janossomorja die Hoffnung geäußert, dass es bald auch eine Partnerschaft zwischen Illingen und seiner ungarischen Gemeinde gebe. Anfängliche Bedenken, das Fest müsste wegen des Hochwassers Anfang Juni ausfallen, konnten zerstreut werden, berichtete Festwirt Ralf Davids. Am heutigen Abend treffen sich die Hochwassergeschädigten beim Fest zu einem gemeinsamen Essen. „Bei uns können sie alte Bekanntschaften auffrischen“, freute sich Davids auch über das große Musikangebot von Chören, Kapellen und Live-Bands. „Wir genießen es, das Fest mit ihnen gemeinsam zu feiern“, freute sich der italienische Bürgermeister Gian Luca Marconi aus Castelnovo ne´ Monti.

Autor: Ilona Prokoph

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Junge Italiener sammeln Eindrücke in Illingen

Empfang beim Bürgermeister
Empfang beim Bürgermeister

Junge Italiener sammeln Eindrücke in Illingen

Illingen. Vor wenigen Tagen erst ist eine größere Illinger Delegation, die in Italien das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft feierte, aus Castelnovo ne’ Monti zurückgekehrt; nun sind junge Italiener aus der Partnergemeinde für eine Woche zu Gast in Illingen. Die Schüler der Klasse 3Q des Liceo Linguitico dall’ Aglio wollen bei ihrem einwöchigen Aufenthalt, der bis…

Mühlacker Tagblatt, Montag 8. April 2013

Festakt in Castelnovo

Mühlacker Tagblatt - Samstag 09.03.2013

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