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74. Gedenkfeier in Castelnovo

4. April 2019 - Partnerschaft nur Privatsache?


Verein in Illingen wünscht sich Unterstützung der Gemeinde

Von Ulrike Stahlfeld Erstellt: 6. April 2019, 00:00 Uhr

Vorsitzender Rudolf Krauth (re.)

mit Kassenwartin Angelika Schäfer (v. li.), Beisitzerin Rita Aichele, dem zweiten Vorsitzenden Dieter Wolf sowie den Besitzern Nathalie Wöhr und Uwe Hofmann.

Foto: Stahlfeld

 

Illingen. Die im Grunde harmonisch verlaufene Jahreshauptversammlung des Vereins für Städtepartnerschaft in Illingen wurde einmal mehr von den Querelen mit der Gemeindeverwaltung überschattet. Mitglieder des Vereins bemängelten die fehlende Unterstützung.

„Am 6. Mai 2014 war das letzte Mal jemand von der Gemeinde da“, erklärte Vorsitzender Rudolf Krauth und sah sich wiederum vergeblich in der Eugen-Munz-Stube im Seniorenwohnheim St. Clara in Illingen um. Obwohl laut Satzung die Gemeinde Illingen ständiges Vorstandsmitglied ist, war kein Vertreter zum Treffen erschienen.

In seinem Bericht ließ Krauth das Vereinsjahr Revue passieren. Da wollte man eigentlich das 15-jährige Bestehen der Partnerschaft von Illingen mit Castelnovo ne’ Monti feiern, doch die Gemeinde habe abgesagt. Um dennoch in Italien präsent zu sein, seien Vereinsmitglieder auf eigene Faust in die Partnerstadt gefahren.

Entspannung in die Kasse des 41 Mitglieder zählenden Vereins bringe die zum aktuellen Jahr vom Gemeinderat beschlossene Erhöhung des Zuschusses von 1500 auf 3000 Euro. Dennoch stellten zum Beispiel die zum Kelterfest anreisenden italienischen Gäste den Verein vor Herausforderungen. Zwar ist laut Krauth die Gemeinde gemäß der Satzung von 2007 dazu verpflichtet, die Kosten fürs Empfangsessen zu übernehmen.

Die Realität sehe anders aus, stellte Krauth fest, als er ein Bündel nicht erstatteter Rechnungen mit einer Gesamtsumme von 1879 Euro hochhielt.

„Beim Schüleraustausch muss man die Gemeinde in die Pflicht nehmen“, forderte Vereinsmitglied und Gemeinderätin Katharina Steffan. Es könne nicht sein, dass der Verein alles übernehme. „Herr Eiberger lässt nicht mit sich reden“, so Krauth über seine Erfahrungen, mit dem Bürgermeister. Unter anderem überlegten die Mitglieder, wegen der nicht erstatteten Rechnungen eine Untätigkeitsklage anzustreben.

Die Teilnahme am Kelterfest, am Weihnachtsmarkt, der Empfang und die Betreuung italienischer Gäste und die Pflege der Partnerschaft durch Reisen nach Italien zählte Krauth unter anderem als Aktivitäten auf. „Ich bin stolz, dass wir das alles machen“, so Krauth zu den Mitgliedern, von denen zwei bereits am 25. April auf eigene Kosten nach Castelnovo ne’ Monti fahren, um an der Gedenkfeier zum Ende des Nationalsozialismus teilzunehmen.

Sowohl der Verein als auch die Gemeinde hätten eine Einladung erhalten, und auch Bürgermeister Eiberger fahre mit vier Personen zur Feier. Vertreter des Partnerschaftsvereins habe er nicht mitnehmen können. „Man kann in Illingen am Ortseingang das Schild wegmachen, das ist keine Partnerschaft, das ist alles privat“, so ein Mitglied resigniert.

Im Rahmen der Vorstandswahlen wurden der stellvertretende Vorsitzende Dieter Wolf, die Kassenwartin Angelika Schäfer sowie die Beisitzerinnen Nathalie Wöhr und Rita Aichele wiedergewählt. Neu in die Runde kam der Beisitzer Uwe Hofmann hinzu.

 

 

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